Die Stadt die niemals schläft.

Auch in Steamtown drehen sich die Räder weiter, selbst wenn in den vergangenen Jahren nur wenig davon nach außen drang. In den Gassen und Hinterhöfen munkelt man allerdings von einem Hörspiel, das im kalten Norden des Alten Kontinents produziert wird. Langsam zwar, aber mit unverminderter Kraft wird an der Geschichte dieser seltsamen Stadt weitergearbeitet. Wir hoffen, Ihnen in nicht allzu ferner Zeit das Produkt dieser Arbeiten präsentieren zu können. Bleiben Sie gespannt!

Steamtown LIVE am 31.10.2014 in Viersen

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Steamtown LIVE kehrt am 31.10.20104 nach NRW zurück, genauer gesagt, ins Mokka / Stadthaus nach Viersen.

Voraussichtlich die letzte Gelegenheit für dieses Jahr, das Programm in Deutschland zu erleben (am 21.11.14 spielen wir noch einmal in Wien).
Aber keine Sorge, wir sind bereits in der Planung für 2015.
Da geht also noch was.

Steamtown LIVE ist die Abschlussveranstaltung der Fantasy-Tage Viersen. An den Veranstaltungsterminen vor uns gibt sich die Creme de la Creme der deutschen Fantasy förmlich die Klinke in die Hand: Tom Finn, Diana Menschig, Kai Meyer, Bernhard Hennen … Ein Fest von einem Aufgebot. Wir sind natürlich stolz, dass wir dabei sein dürfen.

Das vollständige Programm findet Ihr hier

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Steamtown LIVE am 27.06.14 in Hamburg

Steamtown LIVE kehrt zurück nach Hamburg, und zwar am 27.06.2014!

Ab 20.30 Uhr erwarten euch Detlef Tams (Schauspieler) und Mitautor Carsten Steenbergen in der Goblinstadt für eine weitere Runde Steamtown, dieses Mal in der Version 2.0.

Mehr Story, mehr Dampf, mehr Humor und noch mehr … Steamtown eben.

Dazu verlost Erdenstern erneut CDs aus dem umfangreichen Rollenspielmusik-Sortiment.
Ein Abend, den man definitiv nicht verpassen will.

Alle wichtigen Informationen gibt es auf diesem Flyer:

Steamtown Live am 6.4.2014 im Kulturbunker Köln

Am Sonntag dem 6. April 2014 lesen Carsten und Detlef im Rahmen der Lese-Reihe „CaféSätze“ im Kulturbunker Köln aus „Steamtown – Der Tote von Bakers Hall“.

Wer die grandiose Vorstellung der Beiden auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse verpasst hat, sollte sich das nicht entgehen lassen.

Die Veranstaltung ist spannend, komisch – und sogar interaktiv. Das gesamte Publikum wird gefordert sein (keine Sorge, es muss niemand auf die Bühne).

Beginn ist 18:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Kulturbunker Köln-Mülheim
Berliner Str. 20
51063 Köln

 

Mehr Infos: hier

 
 

Steamtown-Lesung am 16.08.2013 in Hamburg

Der Hamburger Schauspieler und Steamtown-Hörbuchsprecher Detlef Tams und Mitautor Carsten Steenbergen laden ein zum dampfgewaltigen Hör- und Leseereignis nach Hamburg ins Brückeneck. Und zwar am 16.08.2013 ab 20.00 Uhr.

Dargeboten wird ein Auszug aus “Steamtown – Die Fabrik”, ein Muss für alle Steampunk- und Pulpcrime-Fans, und die, die es werden wollen.

Der Eintritt ist frei (wer mag, darf gerne für die Darbietung den Künstlerhut mit klingender Münze beschweren), Getränke und Speisen sind vor Ort vorhanden. Maximale Sitzplatzkapazität liegt bei 40. Weitere Informationen unter www.brueckeneck.de.

“So wie bei Tag Dampf und Qualm als Zeichen der unermüdlichen Produktivität den Himmel verdunkeln, strahlt er des Nachts im grünen und bläulichen Widerschein der Plasmalaternen. Dies ist nur ein Beispiel der zahlreichen Erfindungen und öffentlichen Einrichtungen, die das Leben auf den Straßen unserer Stadt angenehmer und nicht zuletzt auch sicherer machen. Und welche die Bewunderung und den Neid unserer Nachbarn gleichermaßen auf sich ziehen. Steamtown ist tatsächlich die Stadt von morgen, jener Ort unserer Zivilisation, an dem die Zukunft unserer Welt geschmiedet und die Schatten der Vergangenheit überwunden werden. Dieser uns eigene Forscherdrang und wahre Pioniergeist sind es, die dafür sorgen, dass wir unzweifelhaft zu den großen Weltmetropolen unserer Zeit gehören.”

Steamtown geCHIPt

Neues aus Steamtown.

Ihr kennt vermutlich das Computer-Magazin CHIP. Das hat regelmäßig Beilagen-CDs, unter anderem die CHIP100. Und die Ausgabe 09/2012 hat diesmal eine Beilage mit dem Thema Fantasy & Science Fiction: Hörbücher, Spiele, E-Books und Videos zum großen, phantastischen Themenkreis.

Mit dabei: Steamtown- Die Fabrik!


Und zwar gleich die kompletten ersten beiden Kapitel der überarbeiteten Scriptversion, die wir für’s Hörbuch ordentlich glattgebügelt haben. Und was das Hörbuch angeht: Als Teaser gibt es gleich noch starke 15 Minuten neuen Trailer aus dem ersten Kapitel dazu.

Und das in ziemlich erlesener Gesellschaft. Neben jeder Menge Spielen (und einigen Spieleklassikern, wie man sieht) finden sich coole Screensaver der Kollegen von Perry rhodan ebenso wie Hörbuchtrailer z.B. zu „Game of Thrones“.


Und was uns obendrauf noch als Sahnehäubchen freut: Wir gehören zu den wenigen, die als Highlights noch in der Zeitschrift selbst vorgestellt sind!

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Was den Hörbuch-Trailer angeht ist es übrigens ein von unserem Sprecher Detlef Tams eigens schnell zusammengestellter Trailer aus dem 1. Kapitel, den es bislang noch nicht zu hören gab.
Dieses erste Kapitel ist inzwischen fertig und Detlef arbeitet eifrig am Einlesen des Kapitel 2, so dass wir wie geplant gegen Herbst die ersten beiden Episoden (allein Kapitel 1 hat gut 80 Minuten!) herausbringen können.

Und wer die CHIP nicht im lokalen Zeitschriftenhandel erwerben kann (oder will):
Es gibt die DVD hier auch als Download. Können wir natürlich empfehlen. Nicht nur wegen Steamtown.

Eine Frage der Gerechtigkeit – Audio-Kurzgeschichte

Hatten wir das schon erwähnt?

Wohl nicht.

Es gibt schon seit geraumer Zeit eine weitere, vertonte Kurzgeschichte von Carsten. Eine, die in der Welt von Steamtown spielt, in der Ætherotopter vorkommen – und die Detlef Tams vertont hat. Der Detlef, der jetzt auch „Die Fabrik“ in Hör-Form bringt.

Viel Spaß mit der „Frage der Gerechtigkeit“.

(Zum Hören einfach auf das Bild klicken!)

Steamtown – Audiobook “Die Fabrik”

Hallo Steamtowner!

Nachdem es ja schon erste Spatzen von den virtuellen Dächern zwitschern ist es vielleicht an der Zeit, ein offizielles Statement abzugeben.

Ja, Steamtown geht weiter – und zwar mit einer Hörbuchversion des Online-Romanes „Die Fabrik“, den wir ja im Laufe des Jahres 2008 mit eurer tatkräftigen Hilfe ins Leben geworfen haben.

Die ersten Kapitel sind komplett überarbeitet und für’s Einlesen vorbereitet, die weiteren folgen demnächst.
Was fertig ist, ist inzwischen bei dem Sprecher, den wir für unser Projekt gewinnen konnten, Detlef Tams, den Hörbuch- und Hörspielfreunde als „Winnetou“ ebenso kennen dürften, wie aus den „Drei ???“, aus „Dorian Hunter“ oder „Larry Brent“.

Passenden Soundtrack dazu haben uns die Musikspezialisten von „Erdenstern“ geliefert und Kapitel 1 ist bereits in der Bearbeitung.

Oder, um es mit Detlef zu sagen:

Ich habe „Kapitel 1“ heute eingesprochen und sitze gerade am Vorschnitt (Versprecher rausschneiden usw.).

(…)

Nebenbei bemerkt: Das Zeug liest sich extrem gut und macht mir Riesenspaß! Speziell Siberius Grand hats mir angetan 😉

Außerdem sind wir gerade in der Covererstellung und -Auswahl für das entstehende Audio-Book.
Hier mal ein kleiner Einblick:

Das fertige Hörbuch wird wahrscheinlich dann Kapitel für Kapitel erscheinen (was auf rund 60 Minuten Hörvergnügen pro Folge hinauslaufen dürfte). Für uns ist das so einfacher zu handhaben – und ihr müsst nicht bis nächstes Jahr warten.
Wir halten euch auf dem Laufenden.

Schönes Pfingstwochenende,
Carsten, Stephan & Tom

Steamtown auf der Role Play Convention 2011

Im Rahmen der diesjährigen RPC in der Köln Messe und dem WerkZeugs Lesecafé liest das Steamtown-Team aus dem Web-Roman „Die Fabrik“ und berichtet über Entstehung und Zukunftspläne des Projekts.

Wann?

Samstag, 7. Mai um 11:00 Uhr auf der RPC in der Köln Messe.

Die Lesung selbst ist kostenlos, aber für den Zugang zur RPC wird ein Ticket benötigt. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der RPC.

Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Riese – Kingdom falling: Steampunkserie auf Syfy

Ab 29. März zeigt die Webpage des Senders immer dienstags und donnerstags die neueste von
zehn ca. 8-minütigen Webisodes, die zusammen den gleichnamigen Spielfilm ergeben.Wie Leuten, die die Serienwelt im allgemeinen und das Genre Steampunk im Besonderen halbwegs verfolgen, ist das keine allzu große Neuigkeit, nichtsdestotrotz sollte man es erwähnen: Der Spartensender Syfy hat sich jetzt erstmals an eine Steampunk-Serie gewagt.

Der Name: Riese – Kingdom Falling.

Was für deutsche Ohren ein wenig seltsam klingt hat eine einfache Bedeutung: Riese spricht sich „Riess“ (mit texanischem ‚R‘) und ist der Name der Titelheldin, einer Prinzessin eines fiktiven Reiches einer fiktiven Welt, die irgendwie steampunkig ist.

Zugegeben, ‚Riese‘ ist keine richtige Serie, sondern eine Folge von 10 ‚Webisodes‘ von um die 8 Minuten Länge. zusammen sollen sie, wenn ich die Gerüchte und die Pressemeldung von Syfy-Universal richtig verstehe, einen Spielfilm ergeben. Was ich mir ehrlich gesagt nicht so richtig vorstellen kann.

Aber von Anfang an:
Vorgestern erreichte uns drei von Steamtown eine Pressemeldung per Mail von Universal. In dieser wurden wir von einer ausgesprochen freundlichen Pressedame als „Liebe Steamtown-Redaktion,“ angesprochen und als „führende deutsche Steampunk-Seite“ bezeichnet. Wir finden zwar, dass dieser Titel eigentlich den Clockworkern gebührt, fühlen uns dennoch geschmeichelt und möchten unserer Informationspflicht unseren Lesern gegenüber gern nachkommen. Redaktion hin oder her.

Darum geht es in Riese – Kingdom falling

Während ihrer eigenen Inthronisations-Zeremonie musste die junge Prinzessin Riese (Christine Chatelain) mit ansehen, wie die Schergen der fanatischen Gruppierung „Die Sekte“ den Palast stürmten, ihre gesamte Familie niedermetzelten und die Macht über das Land Eleysia an sich rissen. An ihrer statt wurde die herrschsüchtige Amara (Sharon Taylor) zur Kaiserin ernannt und verbreitet fortan mit Hilfe der Sekten-Anhänger Angst und Schrecken in Eleysia. Durch ihr unterdrücktes Heimatland wandert nun die junge Riese, die dem Gemetzel unbemerkt entkam.

Dicht an ihrer Seite ihr einziger Freund, Wolf Fenrir, der sie vor den Übergriffen Amaras Handlanger schützt. Die sind der rechtmäßigen Thronfolgerin dicht auf den Fersen, um zu verhindern, dass sie mit Hilfe einer Gruppe Widerstandskämpfer – genannt die Heretiker – doch noch das Land in eine glückliche Zukunft führt.

Soweit zumindest die Pressemeldung von Syfy.de.

Ab dem 29. März zeigt die Website des Pay-TV-Senders jeden Dienstag und Donnerstag eine der etwa 8-Minütigen Webisodes, die dann zusammen einen Spielfilm ergeben sollen. Dieser feiert dann am Freitag, den 13. Mai, um 22:40 Uhr deutsche TV-Premiere bei Syfy.

Der Universal-Ableger hat für dieses Serien-Experiment eine beachtliche Anzahl von im Genre-Serienbusiness bekannten Namen zusammengetragen. Mit von der Partie sind zum Beispiel Emilie Ullerup („Sanctuary – Wächter der Kreaturen“), Sharon Taylor („Stargate: Atlantis“), Ben Cotton („Harper´s Island“), Allison Mack („Smallville“) oder Ryan Robbins („Caprica“). Durch die Geschichte führt die Stimme von Amanda Tapping („Stargate“, „Sanctuary – Wächter der Kreaturen“) herself als Erzählerin.

Frau Tapping gilt ja spätestens seit ihrem Erfolgstreffer mit Sanctuary als Spürnase für gute Serien und ‚riese‘ hat tatsächlich beachtliche Erfolge als Webisoden-Serie gefeiert.

Betrachtung

Ich bin mir allerdings nicht sicher, was ich von der Serie halten soll.
Dramaturgisch ist zumindest Folge 1 ungeschickt aufgebaut: gefühlte zwei Drittel der Zeit bestehen aus Einblendung einer willkürlich europäisch anmutenden Karte mit europäisierten (Länder-?) Namen wie „Vanir“, „Midgard“, „Asgard“, „Hreta“, „Idavoll“ oder „Vanaheimer“, die ziellos hin und her scrollt, während Amanda einen riesigen Haufen Infodump loslässt, der wie die Zusammenfassung von ein bis drei Serienfolgen klingt und mit etwas mehr Worten obigen Infotext wiedergibt. Davon abgesehen, dass die Widerständler sich selbst nicht als „Heretics“ bezeichnen, sondern als „Resistance“ (könnte auch „Rebel Alliance gewesen sein“. Ich war kurz abgelenkt).

Dieser Monolog wird nur unterbrochen von einer kurzen Kampfszene der in Samt und Leder gekleideten Riese gegen eine Horde vermummter … in Leder Gekleideter. Die sie trotz blutender Bauchwunde (von der man weder in Episode eins noch zwei erfährt, woher diese stammt), mit Messer und auf Wolf geschminktem Begleithund (warum Fenrir?!) allesamt erledigt. Zweite Unterbrechung ist eine Kulisse, die ein wenig wie aus einer alten Star-Trek-Folge wirkt und in der zwei lustlose Schauspieler uninspiriert Text und bedeutungsvolle Blicke wechseln. Das dritte Bühnenbild wirkt wie aus einer alten Xena-Folge mit einer verdächtig nach Styropor aussehenden „Naturstein-Stadtmauer“, einem Statisten-Wächter und Riese. Gefühlte drei Sätze werden gewechselt, Riese fällt um und die Episode ist zuende.

Nicht gerade das, was ich mir von einer guten Eröffnung erwarte. Erzählerisch überfrachtet, Schauspielerisch und von der Ausstattung her nicht unbedingt Spielfilmmaterial und dramaturgisch deutlich verbesserungsfähig. Um es vorsichtig auszudrücken.

Es sind die Lieblosigkeiten, die hier auf Anhieb stören – und zwar nicht nur mich, sondern die meisten meiner Bekannten, die die Webisoden bislang gesehen haben.
Das beginnt bei den Kostümen, die zwar zünftig wirken und auf jeder Steampunk-Convention gebührend abgenickt würden, die sich aber innerhalb eines Filmes als eher  störend erweisen: Ohne einen erkennbaren Grund (außer, dass sie natürlich DAS Markenzeichen des Steampunk ist) läuft die Prinzessin mit einer Schweißerbrille (den „Goggles“) auf der Stirn herum. Ihre Kleidung besteht auch nach der Flucht durch einen unwegsamen Wald, dem Ermorden eine halben Dutzends (ziemlich sauberer) Wegelagerer und dem Bluten wie abgestochen aus fabrikneuem Leder, wie es Kate Beckinsale etwa in „Van Helsing“ trug. Mit Stiefeln, die in der folgenden Episode im Krankenhaus so sauber poliert sind, dass man annehmen muss, sie wären frisch aus dem Fundus. Das Krankenhaus hat übrigens nicht etwa steampunkige Messingeinrichtung, sondern moderne, elektrische Lampen und verchromte Serien-Standardmöbel eines nicht mehr ganz modernen Krankenhauses vomEnde des 20. Jahrhunderts.
Rieses Verfolger sind passend in dunkles Leder gewandet, tragen lederne Gesichts- oder Gasmasken und haben zur Verdeutlichung des Steampunk-Gedankens hier und da Zahnräder dekorativ auf die Kleidung genäht oder eine Augenklappe mit etwas Messing darauf. Und auch in der zweiten Folge wird ein fast schon schmerzhafter Infodump betrieben, der wenig erklärt und viele Fragen aufwirft.

Es mag sein, dass sich die Serie über Folge 2 hinaus deutlich verbessert (zumindest der Infodump-Anteil wird in den folgenden Episoden ein wenig reduziert), zu Anfang jedoch bietet sich das Bild einer eher eilig zusammengestellten Kostümparade, die ich als „Xena mit Steampunk-Anstrich, nur ohne Humor“ beschrieben gelesen habe.

Das heißt nicht, dass die Geschichte und das Setting nicht großes Potential haben, doch scheint es zumindest Anfangs nicht, als wäre es gelungen, die durchaus komplexe Geschichte, die Amanda Tapping erzählt, angemessen in das Format von 10 mal 8 Minuten zu transportieren.

Vor allem aber wurde dem Steampunk nicht wirklich Rechnung getragen. Lederkleidung mit Messing-Applikationen, SS-ähnliche Uniformteile und an Nazi-Ärzte erinnernde Wissenschaftler machen keinen Steampunk aus. Erst recht nicht, wenn im Hintergrund die selbe Schreibtischlampe brennt, die meine Tastatur hier beleuchtet. Die ist nämlich nicht Steampunk sondern IKEA. Irgend etwas passt da nicht.

Auf der Plus-Seite steht natürlich, dass es überhaupt endlich jemand gewagt hat, eine steampunkige Serie in Angriff zu nehmen. Vermutlich dürfte sie wesentlich mehr nach den aktuellen Verfilungen von Sherlock Holmes (vielleicht mit einem Touch „Hellboy“ und einer Prise „Sky Captain“) orientiert sein. Und zumindest beim Kostüm- und Setdesign sollte eventuell mal ein Berater hinzugezogen werden ,der sich mit dem Genre auskennt. Aber es ist ein Anfang. Und möglicherweise entwickelt die Serie ja noch ein wirklich Steampunkiges Flair. Dazu muss man sie sich im Ganzen ansehen. Die Geschichte, von der Frau Tapping erzählt, klingt jedenfalls gar nicht so schlecht.

Auf jeden Fall bin ich gespannt auf den Spielfilm.

Tom